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Besucherbergwerk Freiberg
Wann kann man schon einmal ein altes Bergwerk ganz aus der Nähe betrachten? Die Bergwerke Reiche Zeche und Alte Elisabeth sind Ausflugsziele mit großem Überraschungsfaktor. Beeindruckend für jede Altersgruppe ist die Begegnung mit der sächsischen Bergbaukunst, die hier bereits vor 800 Jahren ihren Anfang nahm. In zünftiger Grubenkleidung, mit Helm und Lampen ausgerüstet, geht es 150 Meter in die Tiefe. Auf geführten Touren kommen die Schülerinnen und Schüler den Arbeitsbedingungen von Bergleuten auf die Spur. Sie folgen vertikalen und horizontalen Wegen und lernen bergmännisches Werkzeug kennen. Alte Gänge, in Stein geschlagene Jahreszahlen und Gangtafeln vermitteln authentisch das Arbeitsleben unter Tage und lassen ahnen, warum der Bergmannsgruß
„Glückauf“ heißt. Auf 14 Kilometern gesicherter, besucherfreundlicher Strecke sind verschiedene typische unterirdische Ausbauarten
zu sehen, werden Großgeräte der Erzföderung und Räderwerke vorgeführt. Diese Zeitreise durch Sachsens größtes Besucherbergwerk
ergänzt den Geschichtsunterricht anschaulich und bietet einen Einblick in die Bergbauvergangenheit des Landes. Nach einer Führung durch das Bergwerk können die Schulklassen anschließend im Museum Nachbildungen von Maschinen und Anlagen des Berg- und Hüttenwesens und im Bergwerk gefundene Mineralien betrachten.